Ralf Beck - Osnabrück
Ralf Beck — Osnabrück

Ich bin in der DDR groß gewor­den und habe dort mei­ne kul­tu­rel­len Wur­zeln, die eng ver­knüpft sind an deut­scher Dich­tung und soge­nann­ter Ost-Musik. Unge­küns­tel­te Emo­tio­na­li­tät, Ehr­lich­keit und Auf­ge­schlos­sen­heit zur Kul­tur­ge­schich­te, Lie­be zur Tra­di­ti­on und frei­heit­li­cher Aus­druck weit­ab von gesell­schaft­li­chen “Erfor­der­nis­sen”, Haupt­strö­mun­gen und sons­ti­gen Zwän­gen präg­ten mei­ne Ent­wick­lung; das Ent­fal­ten der urei­ge­nen schöp­fe­ri­schen Kräf­te war für mich immer so selbst­ver­ständ­lich und ein­ge­bo­ren wie eine vor­ge­burt­li­che Fest­le­gung oder das natür­li­che Abwei­sen noch nicht ein­mal bewusst zur Kennt­nis genom­me­ner gesell­schafts­po­li­ti­scher Ver­ein­nah­mun­gen jeg­li­cher Art.

Jeder kann, muss und darf “sein Ding” machen; das ist die “Frei­heit der Anders­den­ken­den”. Vor­bil­der sind dazu da, um an sich sel­ber zu wach­sen. Wir alle sind unend­li­ches Bewusst­sein, dass irdi­sche Erfah­run­gen macht, und dafür hat die­se Welt uns zu die­nen und uns alles zu brin­gen, was wir für unser Wachs­tum ver­lan­gen. Jeder fin­det sei­nen eige­nen Aus­druck des Lebens. An mei­nem las­se ich jeden ger­ne teilhaben.